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"Tödliches Souvenir" ist die sechste Episode der ersten Staffel von Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

Zusammenfassung Bearbeiten

Das Team ist auf der Suche nach einem geheimnisvollen Killer, dessen Opfer nach dem Tod auf mysteriöser Weise in der Luft schweben. Niemand scheint sicher zu sein, nicht einmal Coulsons Team...

Handlung Bearbeiten

Prolog Bearbeiten

In Wringley, Pennsylvania, befindet sich eine Pfadfindergruppe, bestehend aus fünf Kindern und den Anführern Adam und Justin, auf einer Campingtour. Sie sitzen am Abend an einem Lagerfeuer und Justin erzählt ein paar Gruselgeschichten. Adam versucht, ihn dabei zu unterstützen, allerdings ohne Erfolg. Dann beschwert er sich über ein summendes Geräusch, das aber nur er hören kann. Während er den Laut erkunden geht, verteilt Justin das Essen. Plötzlich beginnt eines der Becher zu schweben, und aus der Ferne erklingt Adams Schrei. Justin fordert alle auf, sich ins Fahrzeug zu begeben. Während sie warten, fliegt plötzlich die Batterie durch die Motorhaube. Nachdem sich die Situation beruhigt hat, gehen alle gemeinsam auf die Suche nach Adam. Sie finden ihn schließlich tot und in der Luft schwebend. Elektrische Entladungen gehen von seinem Körper aus.

Erster Akt Bearbeiten

An Bord des S.H.I.E.L.D.-Flugzeugs bittet Coulson Jemma, ihn zu beobachten, während er Fitnessübungen macht. Als sie nach dem Grund fragt, erklärt Coulson, dass sein Physiotherapeut das so wollte, nachdem Coulson gesagt hatte, er würde etwas einrosten. Nachdem er seine Übungen beendet hat, versichert ihm Jemma, dass er sich ziemlich gut macht für einen Mann seines Alters. Sofort bereut sie, das gesagt zu haben.

Im Labor überprüft Grant Fitz' neuste Verbesserung an der Waffe. Er beschwert sich über eine Abweichung des Gewichts. Fitz versichert ihm, dass es keine Abweichung gebe, und Skye, die das Geschehen beobachtet, meint, dass es keinen Unterschied machen würde. Grant blafft sie an und verlässt den Raum, und Fitz ahmt ihn nach, womit er Skye zum Lachen bringt. Er erwähnt, dass sie in den vergangenen Tagen nicht viel gelacht habe, und Skye beklagt sich darüber, dass Grant ihr wegen der Sache mit Miles immer noch nicht vergeben habe, obwohl sie sich entschuldigt hat. Fitz sagt ihr, dass alle Menschen Fehler machen. Skye nutzt die Gelegenheit, um über Miles zu sprechen, was Fitz sehr unangenehm ist. Jemma kommt herein, und Fitz erzählt ihr von Grants Beschwerde. Daraufhin gibt Jemma ihre eigene Grant-Imitation zum Besten. Als Grant wiederkommt und sich wundert, worüber Sky lacht, legt Jemma Munition in die Waffe und meint, dass die Abweichung dadurch entstanden sei, dass Fitz sie vergessen hätte.

Die Meldung über den Camping-Vorfall erreicht das Team, und das Flugzeug fliegt eine nahegelegene Landebahn an. Vor Ort stellen sie fest, dass es keine Gewitterstürme im Umkreis von tausend Kilometer gegeben hat. Während sie sich umschauen, bleibt Skye in Grants Nähe, bis er sich darüber beschwert, dass sie zu aufdringlich sei. Schließlich untersuchen sie den schwebenden Leichnam, und nicht einmal FitzSimmons hat eine Erklärung dafür, was passiert sein könnte. Skye meint, dass es jemand mit Superkräften sein könnte, der in der Datenbank steht. Aber Melinda erwidert, dass es dort niemand mit solchen Fähigkeiten gibt. Jemma nähert sich dem Körper und bemerkt eine seltsame Färbung auf seiner Stirn. Als sie die Stelle berühren will, bekommt sie einen elektrischen Schlag, der sie zu Boden wirft. Gleichzeitig fällt auch der Körper zu Boden.

Zweiter Akt Bearbeiten

Zurück im Flugzeug, überprüft Skye Adams Lebenslauf, kann aber nichts Verdächtiges finden. Coulson und Grant sind der Meinung, dass es etwas geben muss. Nachdem Skye gegangen ist, ermahnt Coulson Grant, nicht zu hart zu ihr zu sein. Grant erwidert darauf, dass Skye das Team verraten habe und sich das Vertrauen erst wieder verdienen müsse.

Auf dem Weg zur Autopsie findet Coulson Fitz im Beobachtungsraum, da er den Geruch von totem Fleisch nicht ertragen könne. Jemma erklärt ihnen, dass Adams Gehirn einen elektrischen Schlag von 2.000 Megajoules bekommen hätte, was zu seinem Tod führte. Melinda kommt hinzu und berichtet, dass die Jugendlichen nichts Brauchbares wussten. Während sie sich unterhalten, meldet Fitz, dass Satelliten einen weiteren elektromagnetischen Impuls in etwa 20 Kilometer Entfernung aufgenommen hätten.

Coulson, Grant und Melinda fahren zu der Stelle, an der die elektrische Entladung gemessen wurde. Fitz informiert sie über Funk, dass die Stärke zunimmt. Skye überprüft die Satelliten und berichtet, dass im Zentrum der Entladung eine Farm steht. Die Energie wird plötzlich stärker und erlischt dann. Melinda steuert den Wagen über die Felder, um das Haus schneller zu erreichen. Dort angekommen, finden sie den Eigentümer der Farm tot in der verbarrikadierten Scheune. Sein Leichnam schwebt in der Luft. Melinda klettert auf den Heuboden, um einen besseren Überblick zu bekommen. Sie bestätigt, dass das Opfer wie Adam eine rote Stelle auf der Stirn hat. Coulson vermutet, dass der Farmer befürchtete, dass jemand ihn verfolgt und deshalb die Tür versperrt hat. Skye findet heraus, dass der Farmer Frank Whalen heißt und wie Adam als freiwillige Feuerwehr gearbeitet haben. Und beide waren im Einsatz, als New York City von den Chitauri angegriffen wurde.

In der örtlichen Feuerwehrzentrale untersucht einer der Freiwilligen, Tony Diaz, einen Chitauri-Helm. Schließlich legt er ihn wieder weg und geht in einen Nebenraum. Von ihm unbemerkt gehen Energiewellen vom Helm aus.

Dritter Akt Bearbeiten

FitzSimmons ist ebenfalls in der Scheune angekommen. Fitz schickt seine Drohnen aus, um den Körper zu untersuchen. Die Drohnen verursachen eine Entladung des Leichnams und er fällt zu Boden. Skye untersucht die Aufzeichnungen der Feuerwehrzentrale. Sie bestätigt, dass beide Männer in New York im Einsatz waren. Melinda fährt Coulson und Grant zur Zentrale der Feuerwehr, wo sie sich als S.H.I.E.L.D.-Agenten zu erkennen geben.

Im Flugzeug untersucht Jemma Franks Körper und stellt fest, dass die rote Stelle auf seiner Stirn von innen heraus entstanden ist.

Coulson informiert die Feuerwehrleute über den Tod ihrer Kollegen und stellt fest, dass Tony krank aussieht. Der Mann sagt, dass er sich nicht wohl fühlt und verlässt den Raum. Coulson gibt dem Team den Befehl, das Gebäude zu sichern. Jemma meldet, dass was immer die Männer getötet hat, sich im Gebäude befindet, und Skye berichtet über elektromagnetische Impulse im Haus.

Coulson folgt Tony in den Pausenraum. Der Feuerwehrmann bestätigt, dass er zu den Ersten gehörte, die am Einsatzort in New York City eintrafen. Dann beklagt er sich über ein summendes Geräusch, aber Coulson kann weder etwas hören, noch sieht er etwas, das ein solches Geräusch verursachen könnte. Plötzlich beginnen die Töpfe und Pfannen im Raum zu schweben, und Coulson zieht seine Waffe. Zur gleichen Zeit findet Melinda den Chitauri-Helm. Tony erzählt Coulson, dass er und die anderen zwei Männer den Helm gefunden hätten. Und da er mit Rost bedeckt war, haben sie ihn poliert. Jemma informiert Coulson, dass der "Rost" ein außerirdisches Virus gewesen sei. Als Melinda und Grant zu Coulson stoßen, gibt er ihnen den Befehl, das Gebäude zu verlassen. Jemma gibt den anderen durch, dass Tonys Körper eine ansteigende Menge an Energie generiert, und ihm wird klar, dass seine Zeit abgelaufen ist. Coulson versucht, ihn zu beruhigen und setzt sich zu ihm. Als Fitz Coulson davor warnt, dass es gefährlich sei, zu bleiben, schaltet der die Funkverbindung ab.

Nachdem alle Feuerwehrleute das Gebäude verlassen haben, verrät Coulson Tony, dass er wisse, wie es ist, zu sterben. Tony fragt ihn, wie es war, und Coulson sagt ihm, dass es sich schön anfühlte. Um sie herum beginnen weitere Gegenstände zu schweben, und Tony bedankt sich bei Coulson, dass er bei ihm geblieben ist, doch nun müsse er gehen. Coulson verlässt das Haus, und mit den anderen sieht er, wie es im Gebäude aufblitzt.

Vierter Akt Bearbeiten

Später untersucht Fitz das Team auf biologische Kontamination und stellt sicher, dass sie sauber sind. Ein Quarantäne-Team von S.H.I.E.L.D. begleitet die Feuerwehrleute zu einer Beobachtungsstation, während sich Coulson und seine Leute daranmachen, den Chitauri-Helm zum "Sandkasten" zu bringen, einer abgelegenen S.H.I.E.L.D.-Einrichtung in Nordafrika. Dort würde man den Helm weiter analysieren sowie versuchen, ein Antiserum herzustellen, für den Fall, dass ein weiterer Feuerwehrmann krank werden sollte.

Nachdem der Helm an Bord des Flugzeugs sicher aufbewahrt wurde, hebt das Team ab und macht sich auf den Weg nach Afrika. Coulson stattet Melinda einen Besuch in der Pilotenkabine ab. Melinda bemerkt, dass Coulson nervös zu sein scheint und fragt ihn, ob er über seine ärztliche Untersuchung sprechen möchte. Er erklärt ihr, dass es nur die Standardprozedur gewesen sei und keine Probleme bei der Untersuchung festgestellt wurden. Er wird von Jemma gerufen, die ihn in das Labor bittet. Beim Verlassen der Kabine versichert ihm Melinda, dass er für Tony alles getan hat, was möglich war.

Im Labor zeigt ihm Jemma Proben von Gehirnzellen aller drei Opfer. Sie geben alle Energie ab, und Coulson erkennt, dass es eine ansteckende Krankheit ist. Jemma stimmt ihm zu und erklärt, dass sie nicht wie andere Seuchen übertragen werden, sondern durch statische Energie. Während sie sich unterhalten, bemerkt Coulson, wie das Equipment hinter Jemma zu schweben beginnt. Er handelt umgehend, verlässt das Labor und versiegelt es, mit Jemma im Inneren.

Während Fitz Jemma getrennt durch die Glastür des Labors Gesellschaft leistet, erklärt Coulson den anderen die Situation. Demnach hatte sich Jemma infiziert, nachdem sie einen elektrischen Schlag von Adam bekommen hatte. Sie hat errechnet, dass sie mit dem Fortschreiten der Krankheit in zwei Stunden tot sein und ihr Körper die gleiche Energie ausstoßen würde. Da sich das Flugzeug gerade über dem Atlantik befindet und erst in drei Stunden das Festland erreicht, würde es dann ins Meer stürzen. Jemma ist nun die Einzige, die alle retten kann, indem sie ein Heilmittel für sich findet.

Im Labor reicht Fitz einen Injektor mit dem Antiserum durch die Luftschleuse an Jemma. Sie spritzt es einer weißen Maus, aber sie stirbt durch einen elektrischen Schlag und schwebt dann empor, genau wie ihr erstes Versuchsobjekt.

Im Konferenzraum beobachtet Grant die Vorgänge im Labor über einen Monitor. Skye kommt herein und kehrt sofort wieder um, als sie ihn sieht. Aber Grant bittet sie, zu bleiben. Sie setzt sich zu ihm, und er gesteht, dass er sich hilflos fühlt, weil sie gegen etwas kämpfen, das er weder verletzen noch töten, und schon gar nicht sehen kann. Skye fragt sich, was sie jetzt tun. Grant antwortet, dass sie warten und danach alles tun werden, was nötig sei.

Coulson ruft das S.H.I.E.L.D.-Hauptquartier an und fragt Agent Felix Blake nach neuen Informationen. Doch es gibt keine Neuigkeiten. Blake ordnet an, dass der Helm wie besprochen zum Sandkasten gebracht und alles an "infizierter Fracht" entsorgt wird. Coulson erwidert wütend, dass das nicht geschehen wird und trennt die Verbindung. Melinda, die dem Gespräch zugehört hat, zeigt sich besorgt. Coulson verbietet ihr, auch nur über Blakes Befehl nachzudenken. Melinda verspricht, es nicht zu tun, sagt aber auch, dass es Coulsons Job sei, darüber nachzudenken.

Im Labor wird Jemma immer nervöser, während Fitz wieder und wieder auf seine Uhr sieht. Sie geraten in einen Streit darüber, wer wen dazu überredet hat, mit auf den Außeneinsatz zu gehen. Schließlich meint Fitz, dass Jemma etwas tun muss, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Während sie sich darüber unterhalten, dass die Antikörper der drei Feuerwehrleute nicht stark genug waren, um das Virus zu bekämpfen, kommt ihnen die Idee, dass der Antikörper sich aus der Quelle des Virus entwickeln lässt: dem Chitauri-Helm. Fitz holt den Helm und bricht dann die Quarantäne, um ihn selbst ins Labor zu bringen. Als Jemma fragt, was er da tut, antwortet Fitz, dass sie die Sache gemeinsam durchstehen würden.

Sie untersuchen eine neue Probe und stellen ein neues Serum her. Fitz injiziert es einer dritten Maus und beobachtet sie angespannt. Doch sie kollabiert schließlich und beginnt ebenfalls, zu schweben. Jemma ruft nach Coulson, der mit den anderen von draußen zugesehen hatte und bittet ihn darum, zuerst ihren Vater von ihrem Tod zu unterrichten. Dann bittet sie, einen Moment allein mit Fitz sprechen zu dürfen. Nachdem die anderen weggegangen sind, schlägt Jemma Fitz mit einem Feuerlöscher nieder.

Fünfter Akt Bearbeiten

Melinda informiert Coulson darüber, dass Blake versucht, sie anzurufen. Aber Coulson ist nicht daran interessiert, mit ihm zu reden. Ein Alarm ertönt, und Melinda meldet, dass die Frachtrampe geöffnet wurde.

Fitz kommt wieder zu sich und entdeckt, dass die letzte Maus nur bewusstlos war und sich nun wieder erholt hat. Dann sieht er Jemma an der offenen Frachtrampe stehen. Bevor er etwas unternehmen kann, sieht er, wie sie hinausspringt. Fitz schnappt sich das Serum und rennt zur Rampe. In dem Moment eilt Grant herbei, und Fitz sagt ihm, dass sie das Gegenmittel haben. Grant nimmt das Serum, schnappt sich einen Fallschirm und springt Jemma hinterher. Es gelingt ihm mit der Kontrolle des Luftwiderstands, Jemma einzuholen. Er legt den Fallschirm um sie und spritzt ihr das Gegenmittel. Dann segeln sie mit dem Fallschirm sicher auf die Meeresoberfläche.

Nachdem Coulson die marrokanische Regierung gebeten hat, sie einzusammeln, holt er sie ins Flugzeug zurück. Erst tadelt Coulson beide für den Stunt, den sie hingelegt haben. Dann sagt er Jemma, dass er es bereut hätte, sie zu verlieren. Beim Verlassen von Coulsons Büro sagt Grant zu Jemma, dass sie unglaublich tapfer gewesen sei. Danach ahmt er sie nach, wie sie ihn zuvor nachgeahmt hatte. Skye kommt herbei und umarmt Jemma erleichtert.

Melinda sieht nach Coulson und entdeckt, dass er seinen medizinischen Bericht liest. Er sagt, dass er in Ordnung sei und die Akten selbst bestellt habe. Denn trotz der Daten glaubt er, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Melinda überprüft seine Brust und sieht die Narbe, die er durch den Angriff Lokis erlitten hat. Melinda sagt Coulson, dass er tot war und nun wieder lebt, aber nichts ist mehr wie zuvor. Sie beginnt, von ihrem eigenen Trauma zu erzählen. Coulson sagt, dass er davon wüsste. Melinda fährt fort, dass Narben die Menschen daran erinnern, dass es kein Zurück gibt. Und dass Coulson sich anders fühlt, liegt daran, dass er nun anders ist.

Fitz und Jemma sitzen zusammen. Fitz erzählt, dass er bereit war, ihr hinterher zu springen, wenn Grant ihm nicht zuvorgekommen wäre. Jemma erinnert ihn daran, dass er derjenige war, der mit ihr im Labor stand. Dann gibt sie ihm einen Kuss auf die Wange.

Epilog Bearbeiten

Das Flugzeug hat den Sandkasten erreicht. Ein Team nimmt den Helm in Empfang, während Blake an Bord kommt. Er warnt Coulson, dass ihre Vorgesetzten das Gespräch zwischen ihnen mitgehört hätten und dass sie versuchen könnten, ihm sein Team wegzunehmen. Er reagiert gelassen und will es darauf ankommen lassen. Blake meint, dass Coulson sich verändert habe, und der erwidert, dass sich Blake daran gewöhnen müsse.

Darsteller Bearbeiten

Hauptdarsteller Bearbeiten

Nebendarsteller Bearbeiten

  • Vincent Laresca als Tony Diaz
  • Titus Welliver als Felix Blake
  • Robert Maffia als Baker
  • David Michael Paul als Justin
  • Rick Gifford als Adam Cross

PromoBearbeiten

Marvel's Agents of SHIELD 1x06 Promo "FZZT" (HD)

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